Zwischen zwei Romanen – ein Schwebezustand

Auf festem Boden – und doch in der Luft
Es gibt diese Momente im Schreiben, in denen ich mich fühle, als stünde ich mit einem Bein auf festem Boden und mit dem anderen in der Luft. Der eine Roman ist erzählt, er wartet auf seine Veröffentlichung. Der andere beginnt gerade erst, tastend, unsicher, neugierig.
Ein Manuskript, das seinen Weg findet
Mein aktuelles Manuskript liegt bereits bei den Testlesern. Noch sind Cover und letzte Feinheiten ausstehend, doch im Kern ist die Geschichte fertig. Ich weiß, sie wird Anfang nächsten Jahres erscheinen – und doch fühlt es sich so an, als wäre sie noch nicht ganz geboren. Vielleicht, weil ein Buch nicht allein auf dem Papier entsteht, sondern erst dann lebt, wenn die ersten Leserinnen und Leser sich darauf einlassen.
Erste Skizzen, ein neuer Schauplatz
Und während dieses Buch seinen Weg findet, hat längst eine neue Geschichte begonnen. Diesmal führt sie mich wieder nach Marseille – eine Stadt, die mich schon früher begleitet hat und die mit ihrem Lärm, ihrem Licht und ihrer Widersprüchlichkeit immer wieder neue Facetten zeigt. Noch sind es nur Skizzen, erste Szenen, unsichere Fäden. Aber genau darin liegt für mich die aufregendste Phase des Schreibens: alles ist möglich, noch nichts festgelegt.
Schreiben im Schwebezustand
Zwischen zwei Romanen zu stehen bedeutet für mich, Abschied und Anfang zugleich zu spüren. Es ist ein Schwebezustand – unruhig, manchmal schwer auszuhalten, und gleichzeitig voller Energie. Vielleicht ist das genau das, was Schreiben im tiefsten Innern bedeutet: ein nie endender Anfang.
Ausklang
Ein Roman verabschiedet sich langsam, ein neuer klopft leise an. Für mich ist das ein aufregender Schwebezustand.
Wie geht es euch mit Übergängen? Liebt ihr eher das Ankommen – oder das Aufbrechen?
Schreibt mir gerne in die Kommentare, ich bin gespannt.
FAQ
Immer wieder tauchen ähnliche Fragen zu meinem Blog auf. Hier einige Antworten:
Wie oft erscheinen neue Beiträge?
In der Regel zweimal im Monat.
Geht es in deinem Blog nur ums Schreiben?
Nein, ich teile auch Einblicke in meine Reisen, meine Malerei und die Schauplätze meiner Romane.
Kann ich die Beiträge kommentieren?
Ja, Kommentare sind sehr willkommen – ich freue mich über Austausch.
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