Verena Dahms Autorenseite

Mein Januar in der Dordogne

Der Januar ist vorbei. Zum Glück, denn das ist für mich der unnötigste Monat überhaupt. Dunkel und grau, und in der Dordogne meistens mit sehr viel Regen. Schnee gibt es selten hier.

Mein letztes Schneefoto vor fünf Jahren

Einladungen im Januar

In den vergangenen Jahren habe ich diesen Monat immer mit vielen Einladungen überbrückt. Ein Gulaschsuppenessen, zum Beispiel, einen Apréro Dinatoire, das ist ein Apéritif, bei dem in der Regel mehr gegessen wird, als bei einem normalen Essen. Es beginnt mit kleinen Häppchen, geht weiter mit einem Süppchen, gefolgt von Würstchen, kleine Pizzastücke, Knoblauchbrot. Anschließend eine Wurstplatte oder eine Käseplatte, oder auch beides. Es folgt eine Quiche, gebratene Pouletflügel, porschiertem Lachs und und und, gefolgt von einem Nachtisch. Hab ich euch jetzt hungrig gemacht? Auch ein langes Sonntagmittagessen versüsste diesen Monat. Aber in diesem Jahr war buchstäblich tote Hose. Wir sind in Frankreich immer noch in einem Teillockdown, d.h. ab 18 Uhr ist Ausgangssperre.

Meine Januar-Überbrückungszeit

Schreiben

Meine neue Geschichte wächst. Die Story spielt wieder in meiner neuen Heimat in der Dordogne, und wenn eine Pariserin mitten im Winter aufs Land zieht, einen abgebrannten Schriftsteller, und noch so einiges mehr kennenlernt, dann gibt es viel zu erzählen. Allerdings ist es dieses Mal kein historischer Liebesroman, den ihr hier findet Meine Bücher sondern er findet im Heute. statt. Es macht mir unheimlich viel Spaß, diese Geschichte zu schreiben. Sie ist auch dieses Mal mit Humor und Liebe gewürzt.

Übrigens, ich freue mich wirklich sehr, über die vielen positiven Zuschriften, die ich für meinen neusten Roman “Sarah will hoch hinaus” Mein Buch-Baby Nummer 6 bekommen habe.

Hier seht ihr alle meine Bücher auf einen Blick

Lesen

Ich bin inzwischen ein Fan von Guillaume Musso geworden. Musso ist ein französischer Schriftsteller. Seine Romane haben für mich einen ganz besonderen ‘touch’. Mit 19 Jahren erfüllte er sich einen Traum. Er reiste nach New York. Um sich seinen Aufenthalt zu finanzieren, jobbte er als Putzkraft und Hotels und als Eisverkäufer. Sein Schreibstil ist sehr unkonventionell, seine Stories sind es auch. Eine Mischung aus Liebesroman und Krimi, wobei der Krimianteil überwiegt. Ich habe schon ein paar Romane von ihm gelesen, der letzte war “Ein Wort um dich zu retten” Eine tragische Liebe, ein grausames Verbrechen und eine Wahrheit, die Erlösung oder Verderben sein kann.

Ein weiterer Roman, den ich gerade lese ist von Ellen Sandberg ‘Die Schweigende’. Eine Geschichte, die mich wahnsinnig beschäftig. Es handelt sich um zwei Kinder die in ein Erziehungsheim gekommen sind (in der Nachkriegszeit in Deutschland). Ich habe zwar schon einmal einen Film darüber gesehen, ich kenne also im Groben, was da alles unter dem Deckmantel ‘Erziehung bei den Barmherzigen Schwestern’ geschehen ist, aber beim Lesen ist das Kopfkino gleich noch mehr aktiv.

Blumen

Im Januar müssen Blumen sein, mehr als in all den anderen Monaten. Also plündere ich jede Woche mindest einmal einen Blumenladen. Rosen, Tulpen, Gerbera, Nelken. Einfach das was der Blumenhändler zur Zeit im Angebot hat. Letzte Woche habe ich einen Jasmin im Topf gekauft. Ganz, ganz feine weiße Blütenblätter hat der, und er duftet – wunderbar. Die schmücken dann jedes Zimmer in meinem Haus.

Meiner Felina gefällt das auch

Mein Januar ist zum Glück vorbei. Der grauslichste und trübste aller Monate. Wie seid ihr über den Januar gekommen. Erzählt doch mal.

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Schreiben ist eine köstliche Sache, nicht mehr sich selbst zu sein, sich aber in einem Universum zu bewegen, das man selbst geschaffen hat. (Gustave Flaubert)

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