J wie Januar

Zum Glück ist dieser Januar bald vorüber. Die Festtage sind vorbei, die Bäuche gefüllt, der Champagner getrunken, der große ‘Hang over’ ist angekommen. Die Tage sind kurz und dunkel, die Nächte lang und kalt, die Dordogne fällt in den sprichwörtlichen Winterschlaf. Keine Feste, alle Energie wurde im Dezember verpufft.

Detox (Entgiftung) ist nun angesagt. So trinkt männiglich Kräutertee und andere Elixiere, die den Körper wieder mitmachen sollen.

Auch ich habe mich in meinen Kokon zurückgezogen. Schreiben, Malen und Fotos, die schon lange unbearbeitet auf meinem Computer liegen, und endlich bearbeitet werden sollten, bestimmen meinen Tagesablauf. Ausser …. einer Einladung. Ein jährliches Ritual, das sich seit zehn Jahren eingebürgert hat, der Suppenabend. Und alle kommen und genießen. Es ist ein einfaches Mal. Suppe, Brot und Wein. Man sitzt zusammen und die Suppe wärmt Körper und Seele.

Der Februar steht in den Startlöchern, die Tage werden wieder länger und die ersten Frühblüher strecken schon neugierig ihre Köpfe hervor. Der Frühling ist nicht mehr weit.

Autor: Verena

Schreiben ist eine köstliche Sache, nicht mehr sich selbst zu sein, sich aber in einem Universum zu bewegen, das man selbst geschaffen hat. (Gustave Flaubert)

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