Aus meinem Schreibtagebuch

Aufstehen, wenn die arbeitende Bevölkerung schon die ersten Arbeitsstunden hinter sich gebracht hat, gemütliches Kaffee trinken, meine zwei Katzen füttern, sich dann mit Block und Bleistift in ein Bistro zu setzen und auf die Muse warten?  Nein, so sieht mein Schreibtag nicht aus.

Kaffee trinken um die Lebensgeister auf Vordermann zu bringen,  ja das trifft zu, und das Füttern von meinen zwei ‘Raubtieren’ auch.

Das mit dem Bistro und der Muse, wäre  schön,  aber… trifft leider nicht zu.

Ich fahre den Computer hoch, ich lese die letzten Sätze, die ich spät am Abend noch geschrieben habe  und … lösche sie.

Dann sitze ich sinnend vor dem blinkenden Cursor, schlage mein Notizbuch auf, und überprüfe meinen Plot auf Schwachstellen.

Eigentlich stimmt alles, der Plot und auch die Figurenblätter. Warum habe ich dann ein Loch und komme nicht weiter?

Vielleicht sollte ich das mit dem Bistro und dem Block und Bleistift wirklich mal ausprobieren?Vielleicht küsst mich die Muse in einem Bistro eher, als zu Hause in meiner Schreibstube?

In Frankreich gibt es jede Menge Bistros, sogar in meinem Dorf. Ich werde das mal ausprobieren und euch wieder berichten. Ich bin selbst gespannt, ob das funktioniert.

Autor: Verena

Schreiben ist eine köstliche Sache, nicht mehr sich selbst zu sein, sich aber in einem Universum zu bewegen, das man selbst geschaffen hat. (Gustave Flaubert)

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